Dezember 22

Weihnachtliches Dessert

Dessert, kochen und backen

10  ​Kommentare

Das weihnachtliche Dessert…

Wer von Ihnen Gäste zu Weihnachten eingeladen hat wird das sicherlich kennen:

Sie machen sich Gedanken darüber, was es wohl als Weihnachtsessen geben wird, wenn Sie nicht ein schon fest geplantes, alljährliches Menü servieren.

Wenn ich Gäste habe, mag ich es gerne „rund“.  Für mich bedeutet das, dass ich alles stimmig haben möchte. Geschirr, Tischdecke, Gläser, Besteck, Tischdeko und Servietten, all das wird aufeinander abgestimmt. Das ist mein persönlicher Anspruch, denn ich möchte, dass sich Gäste bei mir wohl fühlen. Ich habe immer sehr viel Spaß daran, alles schön einzudecken, und auch die Teller hübsch anzurichten, so dass auch das Auge etwas davon hat. Eben mit allen Sinnen genießen….

Für mich ist so ein Essen stimmig, wenn zum Schluß noch ein leckeres Dessert folgt. Das ist für mich das „Sahnehäubchen“ des kulinarischen Abends. Gerne stimme ich das Dessert auf die Jahreszeit ab, so wie jetzt zu Weihnachten, das weihnachtliche Dessert.

Da ich noch keine eigene Familie habe, verbringe ich Weihnachten immer mit meinen Eltern. So plane ich auch hier gemeinsam mit meiner Mutter. Wir sind einfach ein gutes Team!

Wir haben schon so einiges an Weihnachten ausprobiert. Von Walnuss-Parfait, Lebkuchen-Panna Cotta über weihnachtliches Tiramisu bis zu Mousse au Chocolat…

Manches ist einfach und schnell zu bereitet, anderes ist ein wenig aufwändiger. Es macht uns Spaß Neues auszuprobieren und wir sind immer sehr gespannt auf das leckere Ergebnis. Das ist wahre Vorfreude auf den Hochgenuss der Sinne.

 

Ist Ihnen auch schon mal der Gedanke gekommen, dass die einfachen Dinge oft auch die besten sind?

Muss es immer ein 5-Sterne-Menü sein und einem weihnachtlichen Dessert mit ganz viel Schnick-Schnack?

 

Ich gebe zu, ich mag den Schnick-Schnack dazu. Für mich bedeutet das, dass wir uns immer auch Gedanken dazu machen, wie wir etwas servieren. Etwas Deko und Garnitur gehören einfach dazu.

 


 

Als ich vor ein paar Tagen Besuch zum Essen da hatte, ist mir die Idee gekommen, dass ich meine Dessert-Idee wunderbar in ein relativ leichtes und gut vorzubereitendes weihnachtliches Dessert umwandeln kann.

Ich hatte mich für einen ganz schlichten Schokoladenpudding entschieden, an dem ich jedoch eine kleine Veränderung vorgenommen habe:

  • statt der 500 ml Milch auf ein Päckchen Puddingpuler (zum Kochen) verwende ich immer 600 ml
  • 250 ml Kokosmilch + 360 ml Milch
  • ansatt Puddingpulver „Schokolade“ nehme ich Vanillepuddingpulver und gebe zu der erhitzten Milch 2-3 EL Back-Kakao, der macht den Pudding so richtig schokoladig

 

Meine Anregung für Ihr weihnachtliches Dessert:

Zutaten für 4 Portionen:Schokopudding_2

 

  • 600 ml Milch
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 2-3 EL Back-Kakao
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 bis 1 TL Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz
  • 2 EL Frischkäse

 

 

  1. Geben Sie 5 EL Milch in eine kleine Schüssel, geben das Puddingpulver dazu und verrühren beides gut miteinander.
  2. Erhitzen Sie die restliche Milch in einem Topf auf dem Herd und geben den Kakao, die Prise Salz und das Gewürz Ihrer Wahl zu der Milch. fangen Sie dabei mit wenig Gewürz an.
  3. Probieren Sie, ob Ihnen die Menge an Gewürz reicht und würzen Sie gegebenenfalls noch nach.
  4. Bringen Sie nun die Milch zum Kochen.
  5. Den Topf mit der kochenden Milch vom Herd nehmen, die Milch mit dem Puddingpulver in der Schüssel noch mal kurz mit einem Schneebesen durchrühren und dann in die Milch einrühren.
  6. Den Topf zurück auf den Herd stellen und mindestens 1 Minute unter Rühren köcheln lassen.
  7. Nehmen Sie den Topf vom Herd, geben Sie den Zucker in den Pudding und rühren Sie gut um.
  8. Lassen Sie den Pudding abkühlen.
  9. Zu dem abgekühlten Pudding geben Sie nun den Frischkäse und schlagen die Masse mit den Rührbesen des elektrischen Handrührgerätes auf.
  10. Nun können Sie den Pudding in Schälchen oder Gläser verteilen und abgedeckt kalt stellen.

 

Für die Deko:

  1. 50 g weiße Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei kleiner Temperatur auflösen.
  2. Legen Sie ein Stück Backpapier oder auch Butterbrotpapier bereit.
  3. Füllen Sie die aufgelöste Schkolade in einen kleinen Gefrierbeutel und schneiden eine der Ecken so ab, dass ein kleines Loch entsteheht.
  4. Spritzen Sie nun mit der  Schokolade kleine Gitter auf das Papier. Zu Weihnachten passt natürlich auch ein Stern oder ein Tannenbaum.
  5. Wenn die kleinen Schokoladen_gitter abgekühlt sind, können Sie sie vom papier lösen und zur Seite stellen. Kurz vor dem Servieren garnieren Sie damit Ihr weihnachtliches Dessert.
  6. Sie können nach Belieben auch noch Schokostreusel und beispielsweise ein paar Tropfen Eierlikör für die Verzierung verwenden (siehe Bild).

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  1. Liebe Sandra
    Vielen Dank für dieses bestimmt sehr leckere Schokoladenpudding-Dessert-Rezept, welches wir nach unseren Ferien gleich testen werden.
    Das Rundherum ist so wichtig – vor allem an Weihnachten. Wenn danach nur nicht das grosse Aufräumen und Abwaschen wäre.
    Dies umgehen wir seit Jahren. Wir feiern Weihnachten mit allem wundervollen, glitzernden, leuchtenden, heimeligen, kaminwärmenden Rundherum in Österreich in den Ferien. Diese fantastischen Dekorationen und dieses leckere gaumenfreudige Essen – einfach ein Genuss.
    Ich wünsche dir und deiner Mutter ein bezauberndes Weihnachtsfest und en Guete.
    Alles Liebe
    Patricia

    Reply

    1. Danke, Patricia, lass es mich gerne wissen, wie es Euch geschmeckt hat!
      Da sich bei uns in diesem jahr alles in kleinem Rahmen abspielt, hält sich das Spülen und Aufräumen in Grenzen.
      Gemeinsam geht es zudem auch immer recht schnell, das geht alles Hand in Hand.
      Das sehe ich auch gar nicht, sondern viel mehr die Zeit, die ich mit meinen Eltern und dem Rest der Familie verbringen darf.

      Auch Euch ein wundevolles Fest in Österreich!
      Lieben Gruß
      Sandra

      Reply

  2. Liebe Sandra,
    leider bin ich nicht mehr vor den Feiertagen ins Netz gegangen, ich hatte mir absolutes Computerverbot gegeben. Und deshalb hab ich dieses wunderbare Rezept verpasst. Aber ich denke, das werde ich trotzdem noch ausprobieren. Das sieht ja wirklich sehr einladend aus. Und was mir besonders gut gefällt ist, dass es schnell geht 🙂
    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Barbara

    Reply

  3. Liebe Sandra,
    vielen Dank für dieses tolle Rezept. Und die Dekoration ist phantastisch.
    Das Dessert wird sicher auch außerhalb von Weihnachten schmecken.
    Bin heute erst auf deine Seite gekommen.
    Ganz liebe Grüße und für 2015 ganz viel Gesundheit, Lebensfreude und Erfolg.
    Herzliche Grüße aus Berlin,
    Roswitha

    Reply

    1. Hallo Roswitha,

      Pudding geht doch immer! Du könntest ja auch einfach Vanille und Schokolade kochen und diesen dann in den Gläsern schichten. So hast Du ein Dessert, was auch ohne Weihnachten schmeckt 🙂

      Viel Spaß beim Ausprobieren!
      Lieben Gruß
      Sandra

      Reply

  4. Oh, ich glaube, dieses Rezept probiere ich einmal aus. Und das Gute daran, ich habe es fast für mich allein, weil bis auf meine Tochter und ich keiner Lebkuchen mag 😉
    Ich hatte auch in diesem Jahr wieder meine Eltern und einen Freund der Familie zu gast. Mit meinen „Leuten“ waren wir insgesamt 6…da passt nicht mehr viel „Schnickschnack“ auf den Tisch, daher musste ich mich mit meinem Weihnachtstischläufer und einer Kerze zufrieden geben 😉 Aber die guten Weingläser, die sind ein „muss“, auch fürs Kind( allerdings mit Apfelschorle oder Kirschsaft- je nachdem, was wir für Wein trinken 😉
    LG, Annerose

    Reply

    1. Hallo Annerose,

      Du kannst ja auch statt Lebkuchegewürz Spekulatiusgewürz nehmen – es sei denn, Du möchtest den Pudding lieber doch für Dich alleine 😉
      Auch schon allein mit etwas Zimt abgeschmeckt, hast Du etwas anderes als gewöhnlich.

      Deko muss nicht immer viel „Schnickschnack“ bedeuten. Häufig reicht eine schöne Tischdecke und eine Kerze schon aus, um einen schön gedeckten Tisch zu haben.
      Ich finde es toll, dass auch Dein Kind ein schönes Weinglas bekommt. Was da drin ist, ist ja egal.

      Viel Spaß beim Testen und lasst es Euch schmecken!
      Lieben Gruß
      Sandra

      Reply

  5. Liebe Sandra,
    sicherlich ein wunderbares Rezept, auf das ich erst heute gestoßen bin. So habe ich wieder ein Anregung.
    Ich als „alter Gesundheitsapostel“ würde wohl den Zucker durch ein wenig Xyilit und die Kuhmilch durch Natur-Soja-Milch ersetzen, evtl. würde ich mir auch noch für den Frischkäse eine Alternative einfallen lassen. Das mache ich mit fast allen Rezepten. Ich probiere so lange herum, bis ich eine gesunde Alternative finde, die Schmeckt.
    Herzliche Grüße
    Gabriele Valerius-Szöke

    Reply

    1. Hallo Gabriele,

      vielen Dank für Deinen Beitrag!
      Ich persönlich halte nichts von Süßstoffen und Zuckerersatzstoffen. Vielmehr empfehle ich,den Zuckerkonsum weitestgehend zu reduzieren. Auch bei Sojaprodukten kann man geteilter Meinung sein… Sojamilch mag ich gar nicht, ebenso wenig wie Tofu. dafür liebe ich Milch und Milchprodukte :-D. Schön, dass wir alle so unterschiedlich sind und somit auch unterschiedliche Geschmäcker haben. das macht die Welt bunt und vielfältig.
      Ich sehe Rezepte immer als Ideengeber und Anregung, denn so wie Du ändere auch ich Rezepte meistens so ab, wie sie für mich passen 🙂

      Lieben Gruß
      Sandra

      Reply

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